Learning by doing

Ein grüner Daumen ist nur die halbe Miete

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Der Anblick lässt hoffen!

Na, das sieht ja vielversprechend aus! Die Brombeeren in unserem Garten trotzen der Regel „In einem Jahr hui, im nächsten pfui!“ und drohen im zweiten Jahr in Folge mit einer reichen Ernte. Während man mit einigen Pflanzen offensichtlich nichts falsch machen kann, widerstehen andere dem grünen Daumen. Warum zum Beispiel wachsen bei mir keine Paprika? Dabei ess ich die doch so gerne!
Zumindest hat der Berliner Jahrhundertregen keine sichtbaren Schäden an Haus und Garten hinterlassen und nach den 300 Litern, die pro Quadratmeter niedergegangen sein sollen, ist vorläufig auch erst mal ausreichend gegossen. Man kann sich also anderen Dingen widmen.

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Frühsommerblütenpracht

Da wäre zum Beispiel das Jäten der Beete. Mein Hirn hatte in den letzten Monaten anscheinend einen Aussetzer, als es ums Thema Mulchen ging. Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen und die Tomatenpflanzen gucken nur noch mit den obersten Blättern aus dem sie umgebenden Dickicht. Ein klarer Fall fürs kommende Wochenende.

Ansonsten herrscht immer noch das Prinzip „Trial and Error“. Oft genug geht ein neugieriges „Was wächst denn da?“ nahtlos über in „Oups! Jetzt wächst es auf einmal überall!“ Giersch und Goldrute sind gute Beispiele dafür.

Und habe ich nicht gerade noch geschrieben, dass unser Frosch so kamerascheu ist? Das Problem hat der offensichtlich überwunden. Er war sogar so phlegmatisch, dass ich zurück zum Auto gehen und mich in aller Ruhe mit dem Handy am Ufer platzieren konnte. Knips!

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Was für ein gemütliches Seerosenblatt!