Von der Fensterbank ins Beet

Wenn das Arbeitszimmer zur Aufzuchtstation wird

 

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Paprikapflanzen im Kindergarten

Wer eine reiche Ernte einfahren will, muss im wahrsten Sinne des Wortes erst einmal ackern. Wenn man das Beet sich selbst überlässt, wächst nämlich so einiges, nicht aber die Gemüsesorten, die man später auf dem Teller haben möchte. Packen wir es also an. Unsere erste Gartensaison steht unter dem Motto „Trial and Error“.

Schief gehen kann nämlich so einiges:

Sollte man es in Berlin jetzt schon wagen, zarte Pflanzenkinder ins Freilandbeet zu setzen? Probieren wir es aus. Wann waren nochmal die Eisheiligen? Mamertus, der erste der fünf Tage, liegt 2017 auf dem 11. Mai. Ach was, wird schon gut gehen…

Erwartungsgemäß ist die Skizze mit der letztjährigen Beetbelegung im Lauf der Wintermonate verschwunden. Das wars dann mit der strategischen Gartenplanung für dieses Jahr. Dürfen Tomaten auf Bohnen folgen? Nächstes Jahr sind wir auch in diesem Punkt schlauer.

 

Was die Entscheidung deutlich vereinfacht, ist die Tatsache, dass wir einen schier unerschöpflichen Vorrat an Jungpflanzen und Keimlingen haben. Natürlich kann man sich auch beetreife Pflanzen oder Samentütchen aus dem Gartenmarkt besorgen. Aber wie sich herausstellt, ist der Wurmkomposter eine optimale Brutstätte für Gemüsesamen, die mit den Küchenabfällen dort hineinwandern. Man muss sie nur noch aus dem halbfertigen Kompost ziehen, in eine Kulturschale umquartieren und ihnen beim Wachsen zuschauen. Die Paprika-Pflänzchen oben im Bild sind noch etwas klein und verbringen noch ein paar Wochen auf der Fensterbank neben dem Schreibtisch. Sicherheitshalber bis nach den Eisheiligen.

Wie das Experiment mit den bereits ausquartierten Tomaten- und Kürbispflänzchen ausgehen wird, zeigt sich in den nächsten Tagen. Es bleibt spannend!

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Immergrün und manchmal violett

 

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